Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2013/14

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WS 1314
13500 Vorlesung: Der spanische Roman des 19. Jh.
Do. 10:00 bis 12:00 c.t. Ludwigstr. 25 - E 021
Literatur: Als vorbereitende und begleitende Lektüre empfiehlt sich: E. Gil y Carrasco, El señor de
Bembibre; J. Zorrilla, Don Juan Tenorio; Duque de Rivas, Don Álvaro o la fuerza del sino; Lyrik u.a. von
Espronceda, J. Zorrilla, G. A. Bécquer; Duque de Rivas, El moro expósito; J. M. de Larra, Artículos.
Leistungsnachweis: Studierende des BA Nfs ‚Sprache, Literatur, Kultur’: Diese Veranstaltung
entspricht WP 2.0.13/15/17/19. Sie erhalten 3 ECTS, wenn Sie entweder eine Klausur (30–60 Min.)
schreiben oder eine mündl. Prüfung (15–30 Min.) ablegen oder ein Portfolio fertigen. Die Prüfung muss
benotet sein. Die Wahl der Prüfungsart liegt beim Dozenten.
14513 Hauptseminar Eça de Queiroz
Di. 10:00 bis 12:00 c.t. Ludwigstr. 25 - 210
Kommentar Das kombinierte Pro/Hauptseminar widmet sich Eças spätem Roman A Ilustre Casa de
Ramires (1897/1900), in dem der Niedergang einer aristokratischen Familie und zugleich der
Niedergang Portugals erzählt werden. Das Seminar vertieft einerseits Techniken der Romananalyse
(Erzählsituation, Perspektivenmodulation, Figurenporträtierung, Funktionen der Beschreibung,
Sujetfügung, Hypodiegese, Intertextualität), andererseits fragt es nach dem ideologischen Interesse,
das Eça mit seiner realistischen Modellierung historischer wie zeitgenössischer Wirklichkeit Portugals
verfolgt.
Literatur: Zu Anschaffung und gründlicher Lektüre empfohlene Grundlage des Seminars ist Eça de
Queiroz, A Ilustre Casa de Ramires, vorzugsweise in der kritischen Edition von Elena Losada Soler
(Lisboa 1999), günstigere Ausgaben sind aber auch möglich.
14512 Hauptseminar Pérez Galdós
Mo. 10:00 bis 12:00 c.t. Ludwigstr. 25 - 210
Kommentar Das Seminar widmet sich exemplarisch drei Romanen von Benito Pérez Galdós: Doña
Perfecta (1876), El amigo manso (1882) sowie La de Bringas (1884). Im Zentrum der Analysen stehen
dabei narratologische Fragen auf der Ebene des Erzählens (Erzählinstanz, Erzählperspektive,
Funktionen der Beschreibung) sowie der Ebene der Geschichte (Figurenkonzeption, Sujetbewegung),
vor allem aber das ideologische Interesse, das Galdós mit seinen realistischen Modellierungen damals
zeitgenössischer spanischer Wirklichkeit verfolgt und welche Antworten er auf seine Grundfrage gibt:
¿Qué es España? Zu fragen ist hier nach den dos Españas (autoritärer Konservatismus vs.
demokratischer Progressismus, Zentrum vs. Peripherie), dem Komplex Katholizismus vs. Laizismus,
nach Erziehung und Wissenschaft, nach dem Umbruch von Madrid und der (groß-)bürgerlichen
(Fassaden-) Gesellschaft im Zeichen eines sich entfesselnden Kapitalismus. Die ‚realistische’ Lektüre
der Romane wird ergänzt durch eine autoreflexive, bei der die Textualität in den Vordergrund rückt
(Ironisierung und Komisierung, self conscious narrator, exuberante Intertextualität, vor allem zum
Hypotext Don Quijote).
Literatur Zu Kauf und gründlicher Lektüre empfohlene Grundlage des Seminars bilden die drei
genannten Romane, am besten in einer kommentierten Ausgabe (cátedra):
Doña Perfecta , hg. v. Rodolfo Cardona, Madrid 21984.
El amigo manso, hg. v. Francisco Caudet, Madrid 22010.
La de Bringas, hg. v. Alda Blanco u. Carlos Blanco Aguinaga, Madrid 1983.
14556 Repetitorium Literaturwiss. Spanisch
Do. 16:00 bis 19:00 c.t. Ludwigstr. 25 - 210
Kommentar: Das Repetitorium gibt den fortgeschrittenen Studierenden die Möglichkeit, sich auf die
schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen in den Studiengängen LAG und MA vorzubereiten. In
der ersten Sitzung wird ein Programm entworfen, das den Interessen und Bedürfnissen der
Kandidat/innen zu entsprechen sucht. Im Lauf des Semesters stellen die Kandidat/innen ihre
Themenkomplexe in Thesenpapieren und Modellinterpretationen zur Diskussion. Als Orientierung für
das Textkorpus kann der derzeit gültige Prüfungskanon für das LAG dienen, muss aber nicht.
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